Schon Anfang des 19. Jahrhunderts war Stuben eine wichtige Etappe auf dem Weg über den Arlberg. Der Postwirt Johann Josef Fritz bewirtete hier Reisende, die Kraft und Wärme brauchten, bevor sie den Pass erklommen. Diesen Geist tragen wir im Restaurant Postamt bis heute weiter: Herzliche Gastlichkeit, gute Küche, echte Begegnung.
Die federgeschmückten Postillione, die für den Transport der Briefe und Postreisenden zuständig waren, saßen auf den hohen Böcken der gelben Postwagen. In Stuben wurden die Pferde gewechselt. Der Postweg musste innerhalb der vorgesehenen Zeit zurückgelegt werden. Für jede versäumte halbe Stunde wurden 5 Kreuzer abgezogen.
Beim sogenannten „Posteck“ ließen die Kutscher die Peitsche immer so oft knallen, wie Gäste im Postwagen saßen. Das war für die „Post“ in Stuben das Zeichen, eine entsprechende Anzahl Essen bereitzuhalten. 1884 fuhr nach dem Bau der Arlbergbahn die letzte Postkutsche durch Stuben.